Kirchliches Profil

Die religiöse Bildung und Erziehung stellt einen wichtigen und unverzichtbaren Baustein unseres Schulprofils dar. Im Zuge der internen Schulentwicklung ab dem Schuljahr 2004/2005 wurde dies allen beteiligten am Schulleben erneut klar. Die Schulleitung in Zusammenarbeit mit den Teamleiterinnen und Teamleitern und alle Lehrkräfte unterstützen im Schulalltag tatkräftig einsprechende Maßnahmen und Projekte. Es ist uns dabei immens wichtig, dass die religiöse Dimension alle Vollzüge schulischen Lebens und unterrichtlichen Handelns durchdringt. Wir sind der Meinung, dass sich die spirituelle Dimension unserer Schule den Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften nicht nur von selbst durch die ehrwürdigen Klostermauern und die benachbarte Klosterkirche erschließen soll, sondern täglich gelebt werden muss.
Dabei können uns die gemeinsam in der Schulentwicklung erarbeiteten Leitsätze Hilfestellung leisten und Orientierung bieten.
Ausgehend vom Lebenswerk und Leitspruch des heiligen Vinzenz von Paul: „Liebe im Herzen und auf der Zunge – das genügt nicht. Sie muss in Taten übergehen!“ erarbeiteten wir im Zuge der Schulentwicklung vier Leitsätze, die uns als Richtschnur im Schulleben dienen:

1. An unserer Schule soll das Leben den Schülern und Lehrern Freude machen!

  •  Am Anfang eines jeden Schuljahres schauen wir auf das Vorbild unseres Schulpatrons und feiern alle gemeinsam mit einem festlichen Anfangsgottesdienst (Eucharistiefeier) am Beginn eines jeden Schuljahres sein Patroziniumsfest.
  • Höflichkeit im gegenseitigen Umgang ist die Grundlage unserer Werteerziehung
  •  ”Sehen, was der andere braucht und handeln“ – ist unsere Formel gegen die leichgültigkeit.
  •  weitere Gottesdienste, würdig und inhaltlich ansprechend von der Fachschaft Religion und weitere Lehrkräften vorbereitet und gestaltet, anlässlich der wichtigen Feste und geprägten Zeiten des Kirchenjahres (Advent, Weihnachten, Fastenzeit, Ostern und Pfingsten) sowie zum Ende des Schuljahres/der Schullaufbahn helfen den Schüler/innen und Lehrkräften unseren christlichen Glauben zu in Freude zu leben.
  • - Morgengebete der einzelnen Klassen am Anfang des Schultages und Tischgebet vor dem Essen in der Schulmensa sind selbstverständlich und werden durch die Schülerinnen und Schüler abwechslungsreich mitgestaltet.
  • - Unser Schulplaner, der den Schülern als Kalender und Hausaufgabenheft dient enthält Beiträge über sorgfältig ausgewählte Heilige, die als Vorbilder Schwerpunkte unserer Erziehungsarbeit im jeweiligen Schuljahr unterstützen. Eine Auswahl von kinder- und jugendgerechten Gebetstexten, die Freude machen oder zum Nachdenken führen und bei verschiedenen Gelegenheiten verwendet werden, rundet unser Schulplaner ab.
  • - Vertreter unserer Lehrerschaft nehmen regelmäßig teil an der jährlichen Lehrerwallfahrt organisiert durch das Erzbischöfliche Schulreferat

2. Wir helfen einander, sind offen füreinander und arbeiten miteinander!

  • Lehrkräfte und Schüler haben ein offenes Ohr für die gegenseitige Sorgen und Nöte und unterstützen sich gegenseitig bei Problemlösungen (schulisch und auch privat)
  • gut funktionierende Mediation (etwa 20 Schülerinnen und Schüler sind als Streitschlichter ausgebildet)
  • seit mehreren Jahren finden sozial ausgerichtete Projekte statt, u. a. Unterstützung der Partnerschule in Tansania, Projekt „Eine Welt“, Behindertenprojekt „pERSPEKTIVwECHSEL“
  • Schulpartnerschaft und Schüleraustausch mit einer katholischen Schule in Frankreich wird angestrebt.
  • Schulseelsorge (Schüler- und Elternsprechstunde, einschließlich der Telefon- und Internetseelsorge außerhalb der Unterrichtszeit)
  • Beratung und Betreuung durch die Schulpsychologin (neu ab diesem Schuljahr)
  • Zusammenarbeit mit der kirchlichen Pädagogisch-psychologischen Informations- und Beratungsstelle für Schüler, Eltern und Lehrer (PIB) in St. Bonifaz in München
  • anlässlich der Elternabende, Elternsprechtage und am Tag der offenen Tür sprechen die Lehrkräfte mit den Eltern auch über die Themen der religiösen Erziehung ihrer Kinder
  • Zusammenarbeit mit der Pfarrei Mariä Himmelfahrt und Herrn Pfarrer Stefan Hauptmann
  • Zusammenarbeit mit dem Jugendpfarrer des Landkreises Dachau, Herrn Tobias Rother.

3. Wir achten uns in unserer Unterschiedlichkeit!

  • Pflege eines offenen Kommunikationsklimas und wertschätzender Gesprächskultur (Schulleitung-Lehrkräfte-Schüler/innen-Eltern)
  • Im Unterricht werden in verschiedenen Fächern bewusst auch Wertungen von Inhalten aus christlicher Sicht vorgenommen. Dadurch wollen wir den Schülerinnen und Schülern Orientierung auf der Grundlage des katholischen Glaubens und des christlichen Welt- und Menschenbildes geben.
  • Konfessionsverschiedene und konfessionslose Schülerinnen und Schüler werden in die Schulgemeinschaft integriert und geschätzt.
  • Schülerinnen und Schüler mit gesundheitlichen Einschränkungen und Verhaltensauffälligkeiten oder in persönlichen Lebenskrisen werden besonders intensiv betreut und gefördert (engagierte Lehrkräfte, Schulseelsorge und Schulpsychologie)
  • gute ökumenische Zusammenarbeit innerhalb der Fachschaft Religion und unter der Lehrkräften beider Konfessionen kommt dem gesamten Schulklima zugute.

4. Wir wollen an Erfahrungen, Wissen und Können wachsen, um auf das Leben gut vorbereitet zu sein!

  • Unsere Lehrkräfte unterstützen aktiv die religiöse Erziehung und Bildung an der Schule
  • Die Schüler werden durch die Lehrkräfte zur Teilnahme an Klassenwallfahrten nach Altötting, Empfang des Sakramentes der Versöhnung (Schülerbeichte)in der Fastenzeit und Teilnahme am Bittgang vor dem Fest Christi Himmelfahrt ermutigt. Dadurch haben sie die Möglichkeit, viele persönliche Glaubenserfahrungen zu machen.
  • Die Religionslehrkräfte sind verstärkt bemüht um religiöse, konfessionsspezifische und interreligiöse Bildung im Rahmen des Religionsunterrichts und bei diversen Unterrichtsgängen und Exkursionen (u. a. Besuch einer Synagoge, Besuch einer Moschee)
  • Die kirchlichen Berufe werden im Rahmen des Religionsunterrichts vorgestellt und besprochen. Die Religionslehrkräfte behandeln die Berufungsproblematik in ihrem Unterricht und stehen den Schülerinnen und Schülern bei persönlichen Fragen als Ansprechpartner zur Verfügung.
  • Das religiöse Leben an der Schule wird durch entsprechende Räumlichkeiten ermöglicht und unterstützt (Meditationsraum, eigene Hauskapelle-derzeit in Renovierung, benachbarte Klosterkirche Mariä Himmelfahrt).